Sonntag, 10. Januar 2016

[Wochenrückblick] KW 1

In der ersten Kalenderwoche hattw ich noch Urlaub. Ich hatte bereits in meiner ersten Urlaubswoche vorgenommen, einige Ufos fertig zu nähen. Leider hatte mich da eine Erkältung lahmgelegt. Nun habe ich die Woche genutzt.

Mein erstes Genähtes in 2016 ist eine Tischdecke mit Briefecken.
Nichts spektakuläres, ich weiß. Doch ich habe die Tischdecke relativ gleichmäsig zugeschnitten (War ein Rest vom Möbelschweden). Ich mag sie, denn der Tisch darunter ist leid rnicht mehr wirklich vorzeigbar.



Das Zweite genähte ist ein Ufo, denn ich wollte ja abbauen.
Es ist ein Shirt aus der ottobre für Kinder (4/2015). Sehr süß in Größe 98.


Am Dienstag bin ich dann noch aufs Zollamt gefahren, 6 Schnittmuster abholen. Nun ja. Muss auch nicht mehr sein. Mit den Schnittmustern kann ich auf jeden Fall arbeiten, auch mit denen, die im Fundus sind :-)



Am Mittwoch hab ich dann den 2. Maximarock (Knip 2014 Extrabeilage zu Maxima, Rock 109) begonnen. Ich hab mich extra bemüht. Mit Handsaum und reihen und so weiter. Ich denke, es hat sich gelohnt.



Ich habe außerdem den Bleistiftrock aus "Geschickt eingefädelt" angefangen. Leider ist der Bund enger als der Rest, muss ich wohl nochmal ausschneiden.
Zusätzlich brauche ich einen Zwei-Wege-Reisverschluss.

Mein zweites Colette Dahlia-Dress ist immer noch nicht fertig. Ich habe aber zumindest mal den Halsbund zugeschnitten.

Zusätzlich gibt es noch Geburtstagsgeschenke, wobei ich noch nicht sicher bin, ob der zu Beschenkende sich tatsächlich darüber freut, denn er mag lieber gekauftes.

Und zu guter letzt habe ich aus dem Rest vom Weihnachtskleid einen Pulli nähen können. Erst wollte ich ihn mit Velours(?) Füttern, doch das war nix.
Er sieht sehr konservativ aus, ist ein abgeänderter Pulli aus der "easy burda HW 2014". Mit dem Rock sieht es sehr konservativ aus. Muss mir wohl noch eine andere Kombination zusammenstellen.


Ich denke, das reicht für die Urlaubswoche. Ab morgen geht es wieder arbeiten. Hätte noch einiges zu tunn, vll. schaffe ich es ja, wenn ich mir ab und an abends Zeit dafür nehme ;-)

Möchte mir gerne noch ein Geburtstagskleid nähen. Mein eigentlich geplantes Weihnachtskleid. Mal sehen.

Montag, 4. Januar 2016

Willkommen 2016

Für 2016 habe ich so einige Pläne.
Welche ich hier für Euch öffentlich mache sind meine Näh-Kreativ-Pläne für 2016.

Diese Woche habe ich glücklicherweise noch Urlaub, so dass ich morgen erst Mal meine letzte Schnittmusterbestellung aus den USA beim Zoll befreien kann.

Denn: Ich werden mir 2016 keine neuen Schnittmuster zulegen!
Positiv Formuliert: Geld sparen. Ausschließlich Schnittmuster aus dem Lager nehmen (und eben die im Dezember gekauften ;-) )
Zum Einen habe ich letztes Jahr einige Schnittmuster gekauft, zum Anderen habe ich über eine Bekannte so viele Burdahefte erhalten, dass ich wirklich keine neuen Bräuchte. Es ist eine Sucht. Dieses Geld kann ich sparen!

Ich leide, wie so einige, an Stoffverarmutangst (übrigens das Nähnerdwort des Jahres 2015), doch ich werde erst mal die Stoffe, die ich im Lager habe, verwenden.
Meine Ufos werde fertig nähen und dann anschließend die Objekte, die im Moment in meinem Kopf spuken und ich in mein Kreativbuch geschrieben habe, vernähen. Dann kommt erst der Rest dran.

Ziel der zu nähenden Kleidungsstücke für mich: 12
Ziel der NfA: 5

Mal schauen, wie weit ich komme :-)

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch mit meinem Lieblingsweihnachtslied eine Frohe und besinnliche Weihnachtszeit


Montag, 14. Dezember 2015

[WKSA 2015] #4 Es gibt noch viel zu tun


13.12.2015 Teil 4
- Fertig. Mit Kleid 1, 2 und 3. Jetzt kann ich noch ein Jäckchen stricken, eine passende Tasche nähen und die letzten Weihnachtskekse backen. - Puh, ich habe die knifflige Stelle gemeistert und bin wahnsinnig stolz auf mich. Nie hätte ich das gedacht. - Jetzt aber los. Die letzten Geschenke besorgen, das Weihnachtsmenü planen und natürlich noch das Kleid säumen.

 Nun ja. Ich habe heute erst richtig angefangen.
Am richtigen Weihnachtskleid. Am Ersatz bzw. am Weihnachtsfeierkleid bin ich noch am basteln. Nicht vorgesehene Abnäher zaubern.

 Es wird ein Kleid aus der ottobre 5/2015. Schnitt Nummer 1 - Änderungen: Enger gemacht, es wird noch ein RV eingesetzt und die Versäuberung am Ausschnitt fehlt. Zusätzlich, wie schon erwähnt, werde ich anbäher einbauen.


Richtiges Kleid

und jetzt wird geschnibbelt.

Morgen werde ich noch Reisverschlüsse und Kontraststoff kaufen gehen. Dann wird es bestimmt was mit Weihnachten :-)


Mehr Kleider und vielleicht mehr Text bei den anderen Nähenden

Sonntag, 22. November 2015

[WKSA 2015] #2 Schnitt & Stoff

Um was geht es?
Stoff- und Schnittvorstellung
- Hurra, ich habe genau den Stoff gefunden den ich mir vorgestellt habe. Der Schnitt passt auch super dazu.
- Der Stoff ist toll, aber ich nehme doch lieber ein anderes Schnittmuster. Oder doch nicht?
- Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
- Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.


Beim ersten Treffen war ich nicht dabei, hab es einfach verbaselt bzw. werde ich das Kleid im Urlaub nähen, da ich momentan recht wenig Zeit zu Hause verbringe (diese Woche so 4 1/2 Stunden insgesamt im Stau  gestanden, das nimmt Lebenszeit weg)


Vor ein paar Wochen war ich bei der AnNäherung Süd in Würzburg. Wir konnten Stoff von Fashion for Designers shoppen. Habe mich dann für zwei Stoffe entschieden und diese mit nach Hause genommen. Bei einem wusste ich sofort, es wird das Weihnachts/Sylvesterkleid. Traumhaft.

Zuerst hatte ich gedacht, ich mach eine weitere Dahlia von collette. Allerdings kam dann die neue Burda vintage raus.

Den Mann also in den Zeitschriftenladen geschickt und durchgeblättert.

Hängen geblieben bin ich an diesem Schnitt:


Den Stoff und die Knöpfe habe ich (wobei ich beim Kontraststoff wohl nochmal einkaufen muss, da ich Jersey statt festen Stoff gekauft habe).



Wie es bei den anderen Nähenden aussieht findet ihr im MeMadeMittwoch-Blog

Mittwoch, 18. November 2015

[MMM] Unendliche Weiten ...

Auf der Annäherung habe ich ja bekanntlich ein Kleid genäht.
Gefühlt ist das ja schon Jahre her :-)

Nun ist das Kleid fertig. Und ich muss zugeben, die Knopflöcher hab ich nicht gemacht, weil ich mir das noch nicht zutraue (muss erst noch üben).

Ein großer Dank gilt auch dem Mann, der mich (fachkundig) im Stoffgeschäft beraten hat, dass ich Knöpfe nehme, die nicht zu altbacken sind.

Das mit dem tollen Blick muss ich üben , war kurz vor Feierabend, von einer Kollegin geschossen.

Schnitt: Butterick B6090
Größe: 8 / 10
Stoff: Leire - Design 05001-11086 von fashion for Designer
Änderungen: Die Schulter habe ich schmaler gemacht (welche Schulter denn?? ;-) ) und an der Taillie habe ich eine Größe mehr genommen. Allerdings hat es das gar nicht nötig, deshalb mit Gürtel.
Tragegefühl: Ich liebe die Stoffe von fashon for desiner! Immer eine tolle Qualität, da zahle ich auch gerne zwei, drei Eur mehr
Kosten: inkl. Knöpfe ca. 50 Eur, vermutlich aber eher weniger.

Schaut mal beim Mittwochstreffen vorbei ..

Freitag, 6. November 2015

[Gedanken] Was man beim Nähen für den Job lernen kann…

Wir Näh-Nerds oder Menschen, die in ihrer Freizeit gerne nähen, bekommen sie irgendwann alle. Spätestens, durch die tolle Nähsendung „Geschickt Eingefädelt, wer näht am besten“.

Beruflich habe ich es mit (hauptsächlich) Frauen zu tun, die schon längere Zeit (oder auch kurzzeitig) aus dem Beruf draußen sind und wieder einsteigen wollen. Somit ist mir der Gedanke gekommen, was man vom (Hobby)Nähen auch in den Job übertragen kann.


Genauigkeit

Wenn man sich daran versucht, ein passendes Schnittmuster z. B. für ein Kleid, aus einem Schnittbogen herauszukopieren (Burda oder ottobre mit mehreren Schnitten auf einem Bogen sind hier ein gutes Beispiel), muss genau sein. Auch die Konzentration spielt dabei eine wesentliche Rolle. Wenn man nicht genau alle Passzeichen abzeichnet, oder aus Versehen in eine falsche Größe kommt, sieht das Endprodukt meist eher nach einem Sack, statt nach einem Kleid aus (oder ist zu klein).
Je nach Job, nehmen wir mal einen im Büro, muss man auch genau sein. Als ich im Sekretariat Vertretung gemacht habe, bin ich schon schier verzweifelt, warum in der Kasse jetzt 20 Euro zu viel waren. Dieses rumrechnen, bis man den Fehler gefunden hat, meine Herren!

Zielstrebigkeit

Ja. Wenn man ein fertiges Kleidungsstück haben will, muss man dran bleiben (*hüstel*). Durch meine langen Tage die ich auf Arbeit und mit der Fahrt hab, kann es schon passieren, dass ich morgens um halb sieben aus dem Haus komme und abends um halb sechs dann wieder zu Hause bin. Da kann ein Kleid auch schon mal drei Monate vom Zuschnitt bis zum Endprodukt haben ….
Wenn man natürlich dringend etwas Neues braucht, dann ist die Zielstrebigkeit, die man auch für erhaltene Aufgaben im Job haben sollte, sehr wichtig. Termindruck hat so manches Kleidungsstück dann schnell fertig
werden lassen.

Motivation

Das kennt jeder. Niemand geht gern zu einer Arbeitsstelle, wenn er dort nicht in irgendeiner Weise motiviert ist. Natürlich gibt es Dinge, die man auf der Arbeit nicht gerne macht, jedoch sollten die positiven Überwiegen.
Wenn wir nähen, sind wir motiviert. „Ja, ich will ein neues Kleid haben!“ … Natürlich we nn dann die Nähmaschine zickt, der Unterfaden ständig reist ... oder kurz vor Ende der Naht leer ist, hat man an dem Tag keine Lust mehr.
Als Hobbynäherin hat man ja das Glück, aufhören zu können und am nächsten Tag weiter zu machen.

Feinmotorik

Vor allem beim Handnähen wird die Feinmotorik geschult. Bei Baumwolle habe ich es mir seit kurzem angewöhnt, sehr vieles zu reihen, denn sonst geht es bei mir nicht gut. Die Feinmotorik sollte dabei helfen, sich nicht in den eigenen Finger zu stechen. Kann Schmerzen verursachen.
Je nach Job, benötigt man Feinmotorik. Kommt natürlich auf die Branche an.

Kreativität

Was hat Nähen mit Kreativität zu tun? Ganz einfach. Ich habe eine gute Freundin, die mit Nähen gar nichts am Hut hat. Sie ist immer wieder verblüfft, wie ich aus Schnittmustern und Stoffen etwas herstelle, dass dann
ganz anders aussieht, wie die Vorschläge in der Modezeitschrift oder im dazugehörigen Buch.
In der ersten Folge des deutschen Sewing Bee war neben „sexy“ das meist genannte Wort „Kreativ“.
Nähen ist kreativ. So konnte man bei der ersten Aufgabe, das Nähen eines Bleistiftrockes, sehen, dass trotz gleichen Schnittmusters und gleicher Aufgabenstellung acht komplett unterschiedliche Röcke herausgekommen sind.
Natürlich gab es von der Qualität her große Unterschiede, doch so ist es in der Arbeitswelt auch.
Ist es uns nicht auch schon so gegangen, dass wir eine einfache Aufgabe erhalten haben, gedacht haben „ach komm, das mach ich mit links und mach noch x,y und z dazu“ und dann kamen wir in Zeitnot? Ja, das konnte man in der ersten Ausgabe sehen. Besonders bei dem pinken Rock mit orange. Wobei ich die Kombination mit pink-orange total toll fand…

Oder die Umsetzung: Zwei Herrenhemden, macht daraus ein Party-Oberteil. Wie unterschiedlich hier herangegangen wurde. Meike hat es schön in ihrem Blog beschrieben, dass sie dieses „Party“ komplett überhört hatte. Auch das kann auf der Arbeit mal passieren, dass man Teile der Anweisungen nicht versteht
oder erhält und dann kommt etwas aus dem Hut, was der Vorgesetzte so gar nicht gemeint hat und man muss sich (was in der Arbeitswelt geht) wieder an den Tisch setzten und neue Ideen entwerfen.

Anerkennung


Danach strebt der Mensch. Es ist quasi das höchste Gut.
Bei der AnNäherung_Süd habe ich mich mit einigen Damen unterhalten, und da es für mich immer spannend ist bezüglich der Berufe (eben Berufsbedingt), sind meiner Erkenntnis nach viele Frauen deshalb zur Freizeit-Näherin geworden, weil a) es in den Geschäften nichts für sie gibt und b) viele einen Beruf haben, in dem sie nichts herstellen. Es fehlt somit etwas, wofür wir Anerkennung erhalten.

Klar ist es für mich schön, wenn Teilnehmerinnen sich mit Pralinen bei mir für meine Arbeit bedanken (auch wenn ich sie dank Nuss-Unverträglichkeit nicht essen kann), jedoch ist es eben nicht nachzuprüfen, ob ich ihnen tatsächlich weiterhelfen konnte. Durch das Nähen habe ich immer einen Prozess, den ich beobachten kann (gut, manchmal auf der Arbeit auch), und am Ende habe ich ein festes Ergebnis. Meist ein Teil zum Anziehen, ab und an mal ein Teil für die Tonne.

Ein festes Ergebnis in der Schule als Lehrer oder wie ich als Sozialpädagogin zu erhalten, ist eher ein schwierigerer Teil. Somit freu ich mich, wenn Kolleginnen ab und an mal fragen „Das hast du aber jetzt nicht selbst gemacht!“. Für einen Freizeit-Nähenden kann man das doch als größtes Lob sehen. Und es tut wahrlich gut.

Scheitern können

Ja. Wir machen auch Fehler, produzieren Teil für die Tonne und machen danach auch weiter, probieren und wieder aus, denn so kann man doch nicht aufhören. Auch im Job klappt nicht alles. Weiter an sich und seinen Fähigkeiten arbeiten. Es ist (Achtung Floskel) noch kein Meister vom Himmel gefallen.



Falls Euch noch weitere Skills einfallen, freue ich mich über einen Kommentar.

Mittwoch, 4. November 2015

[MMM] AnNäherungs-Hosen-Rock

Von mir mal wieder was zum MeMadeMittwoch.
Ich habe nichts jeansiges heute zu zeigen, sondern einen Rock .. oder halt .. doch eine Hose?? :-)

Noch schnell im Halbdunkeln geknippst.

Der Stoff ist vom Tauschtisch auf der AnNäherung_Süd. Es waren knapp 3m Stoff, die ich auch fast verbraucht habe.

Quasi zwei Tellerröcke zu einer Hose verpackt.

Ich habe noch eine Tasche eingenäht, die extra in einem abgesetzten Stoff. Der Mann nennt ihn liebevoll "schwule Giraffe" (ja, er mag keine Tierprints). Das ist noch ein langehüteter Stoffrest einer Bluse, die mir meine Mutter in den 90ern mal genäht hat (wird nun zu Fastnacht angezogen).

Es ist ein toller Hosenrock, gefällt mir persönlich besser als die engen Hosenröcke/Culottes. Das ganze ist ja geschmacksache sagte der Affe und biss in die Seife ...

Und weil ich wieder so lustig drauf bin und gerne mal rumspiele noch ein doppeltes Lottchen Evchen.


Schnitt: Tania von megan nielsen (Version 2)
Größe: S (allerdings hätte ich M nehmen sollen, einige Änderungen waren nötig)
Stoff: Tauschstoff von der AnNäherung-süd (keine Ahnung was für ein Stoff es ist ;-) )
Änderungen: Seitentasche, verlängert, allerdings ist er nun doch ein paar cm zu lang ;-)
Tragegefühl: sehr gut, sehr angenehm
Kosten: nur der nahtverdeckte RV ist gekauft, also knapp 3 Euro :-)

Ich bin natürlich immer noch hin und weg von "Geschickt eingefädelt - wer näht am besten?"
(Auch wenn ich die 3. Aufgabe des britischen Originals, Patrick Grant und die Moderatorin vermisst habe).

Mehr Me-Made Klamotten wie immer hier

Sonntag, 1. November 2015

[WGSA] Finale

Hallo liebe MitstreiterInnen und LeserInnen.

Ich habe versucht mich beim WorkingGirl-Sew-Along an meine Vorgaben zu halten. Nun ja. Zum Einan kam die Arbeit dazuwischen, die mich schlaucht (oder eher das Fahren mit oft ner halben Stunde Stau) zum anderen lag ich die letzten zwei Wochen mehr oder weniger flach.
Am Montag nach der AnNäherung war noch alles gut, da hatte ich mir einen Tag Urlaub genommen und noch ein spontanes Nähtreffen mit meiner Mutter abgehalten. Abends ging es dann los.
Am nächsten Tag ging gar nichts mehr mit Fieber und was auch immer. Viraler Infekt. Am Samstag war ich nochmal beim Arzt, da kamen auch die Bakterien dazu.
Erst an diesem Freitag ging es mir wirklich gut.

Was habe ich fertig gebracht beim Sew-Along:

Türkisfarbene Weste, die ich auch schon bei der AnNäherung getragen habe.

Den Hosenrock Tania, hier habe ich bei der AnNäherung ein tolles Stöffchen ergattert.

Eine rote Weste (die gleiche wie die türkisene)
Probebluse Materialkosten ingesamt 6 - 7 Eur.


Angefangen:
Dahlia von Colette-Patterns
Shirt (
Weltallkleid (es fehlen die Knöpfe)


TfT
Leider habe ich bei der AnNäherung von einer Mitnäherin die Overlook ausprobieren dürfen, nicht richtig aufgepasst und Mist genäht. So hab ich ein graues Teil für die Tonne genäht.


Ich freue mich auf jeden Fall mitgemacht zu haben, meinen Stil habe ich allerdings immer noch nicht genau heraus gefunden. Ich möchte auf Arbeit mehr Blusen nähen, dafür brauche ich aber Zeit und wirklich einen sehr guten Schnitt (den ich noch nicht gefunden habe).

Andere Nähende im Finale bei Mamamachtsachen.

Sonntag, 18. Oktober 2015

AnNäherung Süd (Erste Auflage)

Am Freitag ging es zur Annäherung-Süd nach Würzburg.

Im Gegensatz zu den anderen, hatte ich Verhältnismäßig wenig Gepäck mit an Bord

Netterweise hat mich Almut von lacouseuse auf dem Weg aufgegabelt und wir sind Richtung Osten gefahren.
Natürlich kamen wir, wie so ziemlich alle anderen Teilnehmerinnen, auch in den Genuss des Freitagsverkehrs.

Kurz vor 18Uhr angekommen, gab es dann auch schon Abendessen. Anschließend ging es in den Näh-Raum, jeder hat sich vorgestellt und was er vor hat zu nähen (wir haben sehr ambitionierte Damen mit im Raum) ging es gegen 20 Uhr dann tatsächlich an die Nähmaschinen.

Damit wir auch zwischendurch mal schauen können, was denn so geplant ist, gab es alles nochmal für die Pinnwand.


Auch gab es einen Tauschtisch,  so manche Schätze konnten ihren Besitzer wechseln.


Hier ein Bild von Freitagabend, ich habe mal alle Damen unkenntlich gemacht, da ich nicht weiß, wer fotografiert werden will und wer nicht
Genäht haben viele bis um 0 Uhr. Es wird gemunkelt, dass es noch sehr viel zu Erzählen gab und die letzten Damen den Weg gegen 3 Uhr in ihr Zimmer gefunden haben.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück (für die einen früher, für die anderen später ;-) ) wieder mit dem Nähen weiter.


Würzburg ist auch eine schöne Stadt, einige machten sich im Laufe des Tages auf etwas von Würzburg zu sehen, andere brauchten noch Teile für ihre zu-nähenden Kleider, wieder andere blieben in der JuHe und nähten exzessiv an ihren Klamotten.

Verhungern konnte niemand, denn nach dem Frühstück bis 9 Uhr, gab es zwischen 10-11 Uhr Kaffee, zwischen 12-13 Uhr Mittagessen, 15-16 Uhr noch mal Kaffeepause und zwischen 18-19 Uhr Abendessen.

Zwischen dem Nähen konnte man sich so auch unterhalten, unterschiedliche Damen, unterschiedliche Stile, unterschiedliche Interessen, Gleiche Ideen, gleiche Interessen ... ganz vieles.
Die Idee eines "Schrott-Wichtelns" wurde gegen Abend auch entwickelt, ob er weiter verfolgt wird? Wir werden es sehen ....


Am letzten Morgen haben einige sehr früh angefangen zu nähen, andere waren mit ihren Stücken bereits fertig, wieder andere wurden gar nicht fertig (so wie ich).

Nach dem Mittagessen wurde zusammengepackt, auch unsere genähten Objekte wurden vorgestellt und jeder bekam Applaus (ob fertig genäht oder noch einiges zu tun).

Ich danke allen für die schönen Gespräche, die Tipps, Inspirationen (Ja, ich will auch den Vouge-Mantel nähen!). Dieses Mal habe ich mich etwas zurück gehalten, da es mir gesundheitlich nicht 100% gut ging. Nächstes Mal gibt es wieder Party mit Magic Eva ;-) und natürlich dann dem fertigen Kleid.

Vielen Dank an mamamachtsachen, die das ganze als Organisatorin auf die Beine gestellt hat. Und an die ganze Näh-Community :-)
Ihr seid Bombe!!! :-)

Fazit:
- Ich brauche nur noch mega gutes Nähgarn
- Eine neue Nähmaschine ist in Planung!

Weitere Berichte bei mamamachtsachen