Sonntag, 6. April 2014

Gesundheit

Nach längerer nicht-Blog-Zeit (ja etwas schreibfaul bin ich in der letzten Zeit geworden) und einer Fortbildung sowie einem Treffen von Menschen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, mal wieder ein kleines Blog-Lebenszeichen.

Am Freitag habe ich eine liebe Freundin nach zwei Jahren mal wieder gesehen und ich bin immer wieder erstaunt, wie lange man sich nicht gesehen haben muss, und es trotzdem so ist, wie wenn es erst zwei Tage her ist, dass man sich das letzte Mal gesehen und gesprochen hat.
Ein wirklich gelungener Abend.

Ja, ich war endlich mal wieder in Mainz. Meine Stadt.
Hier habe ich fast vier Jahre studiert und immer wenn ich dort hin fahre, erfüllt es mich mit Erinnerungen und einem sehr wohligen Gefühl.
Vielleicht ist Mainz auch eine Stadt, die ich mit "Freiheit" verbinde, denn in dem kleinen Ort, aus dem ich komme, bleibt man eben immer die Kleine von nebenan, egal wie alt oder jung man mittlerweile ist und in Mainz wurde ich als (größtenteils) erwachsene Person wahrgenommen, habe extrem viele unterschiedliche liebenswerte Menschen kennengelernt.

Weshalb ich in Mainz war? Ein weiterer Fortbildungstermin stand an. Thema "Gesundheitskurse leiten".
Von meiner Ausbildung her bin ich ja Sozialpädagogin und habe eher weniger mit dem Gesundheitssektor zu tun gehabt, doch die unterschiedlichen Anforderungen in meinem jetzigen Job haben dazu geführt, dass ich nun auch in diesen Bereich hineinwachse.
Die Fortbildung war eine Fortbildung nach meinem Geschmack. Einiges an Theorie (ach, das hab ich dann doch schon mal im Studium gehört) und auch viele Methoden, die wir in unseren eigenen Kursen anwenden können.
Viele der Teilnehmenden (100% Frauen) kamen aus dem Bereich Yogakurse oder dergleichen, so dass deren Teilnehmer eine ganz andere Baustelle sind als mein Bereich, doch das war nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Hier kann man immer wieder mal etwas von Anderen aufgreifen und es in einer eigenen Art in seinem Bereich verwenden.

Das beeinduckendste war von einer Frau, die dem asiatischen Kulturkreis entstammt zu hören "Meinen Teilnehmern sag ich immer, ihr dürft nicht so viel mit dem Kopf arbeiten. Wichtiger ist es, mit dem Gefühl zu handeln!"
Als ich dies einer Kollegin erzählte meinte sie "Das machst du doch schon längst", das hat mich etwas irritiert  doch ich vermute: Sie hat recht ;-)

Hauptsächlich ging es im Kurs über Salutogenese (wie kann ich Gesundheitsförderung bei den Teilnehmern machen) mit dem Hauptaugenmerk auf die Resilienz (Welche Kompetenzen brauch ich um im Leben klarzukommen trotz Niederlagen, Krankheit, Kümmernissen)

Ich denke, in jedem Bereich, egal ob es Yogakurse sind, oder ob man als Sozialpädagogin in einem Kinderheim oder sonstwo arbeitet, gehört dieser Teil zur Arbeit dazu und man sollte ihn nicht aus den Augen verlieren.

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